Xbox 360 Slim: Neuer Name, neues Glück?

Was Sony kann, kann Microsoft schon lange: Letztes Jahr brachte Sony seine Playstation 3 in einer schlankeren und leichteren Form raus – die Playstation Slim. Leider mussten auch einige Features weichen (vier USB-Ports, berührungsempfindliche Tasten, Abwärtskompatibilität), dafür wuchs die Festplatte auf Vielspieler-freundliche 120 GB an. Microsofts „neue“ Konsole heißt nun extrem einfallsreich Xbox 360 Slim. Was sind die Unterschiede zur alten Xbox?

Zunächst mal hat sich das Äußere etwas verändert: Die Xbox 360 Slim kommt klavierlackglänzend daher und hat sich etwas verschlankt. Im Innenleben sticht zunächst einmal die 250 GB große Festplatte ins Auge, das hatte bis jetzt nur die teure Elite-Version der Xbox, nun ist es bei jeder Xbox 360 Slim dabei. Für besonders schnelle Online-Verbindung ist jetzt 802.11n WLAN an Bord, das hat im Moment keine andere Konsole zu bieten. Die ersten Xbox-Konsolen hatten nicht einmal einen HDMI-Anschluss an Bord, die Xbox 360 Slim bietet das jetzt serienmäßig. Ein optischer Audioausgang für besseren Klang ist nun ebenfalls integriert. Apropos Klang: Die ersten Xbox-Konsolen schonten nicht gerade die Ohren mit ihren lauten Lüfter-und Laufwerk-Geräuschen – auch dies soll jetzt bei der Xbox 360 Slim besser werden. Das neue Kinect-Feature wird mit einem Direktanschluss bedacht (allerdings werden auch die alten Xbox 360-Konsolen Kinect unterstützen, dies ist also nicht unbedingt ein Kaufgrund). Ansonsten gibt’s noch schicke Touchtasten für das Laufwerk und die Power und das Gamepad ist einem kleinen Facelifting unterzogen worden.

Kurzum: Die Xbox 360 Slim ist für Leute, die eine alte Version der Xbox besitzen, nicht unbedingt erforderlich, aber doch ein nettes Upgrade. Alle anderen, die sich jetzt erst eine Xbox zulegen wollen, müssen natürlich auf die Xbox 360 Slim zugreifen – schöner wird Xbox 360-Gaming nicht mehr.


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