Lang ist es her, seit Toy Story den Reigen der abendfüllenden Computeranimationsfilme eröffnete: 1996 kam der damals bahnbrechende Film in die deutschen Kinos. Anfang 2000 konnten wir den zweiten Teil bewundern und jetzt kommt nach 14 Jahren der dritte und vermutlich letzte Teil der Serie in unsere Kinos.
Und wie könnte es anders sein: natürlich erscheint Toy Story 3 in 3D – der 3D-Boom im Kino konnte von den Toy Story-Machern Pixar auf keinen Fall ausgelassen werden. Naja, wenn die Story und die Charaktere und nicht die 3D-Effekte die Stars des Films sind, kann man ja auch nichts gegen 3D sagen – meistens sind die Effekte ja ein ganz witziger Zusatz.
Um was geht es jetzt bei Toy Story 3? Es sind 10 Jahre vergangen und der Besitzer der ganzen Spielzeuge, Andy, ist inzwischen erwachsen und will aufs College. Die Spielzeuge kommen durch einen dummen Zufall in einen Kindergarten – und dort erwartet Woody, Buzz und Co ein hartes Schicksal: Die Kindergartenkinder sind nicht gerade von der einfühlsamen Sorte und fangen an, die Spielzeuge zu zerdeppern. Toy Story 3 ist überraschend düster und stellenweise fast schon gruslig, aber natürlich auch enorm witzig. Die vielen neuen Charaktere (in Form von Spielzeugen aus dem Kindergarten) überzeugen auf der ganzen Linie – Pixar hat seinen Job mal wieder überragend erledigt. Wer Gefallen an der Story gefunden hat, kann jetzt schon die Abenteuer der Toy Story Protagonisten in den bereits erschienenen Toy Story 3-Videogames nachspielen.
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