In Japan schlägt die Monster Hunter Serie alle Rekorde. Seit einigen Jahren erscheinen die Monster Hunter Spiele für Sonys Konsolen. Mit dem neusten Teil, Monster Hunter Tri, ist die Serie jetzt aber auf die Konkurrenz-Konsole von Nintendo umgezogen. In Japan schien der Umstieg auf die Wii kaum negative Auswirkungen auf den Erfolg der neusten Monster Hunter Episode gehabt zu haben: Über eine Million Spiele wurden von Monster Hunter Tri allein in Japan verkauft. Zwar hätte Publisher Capcom gerne noch ein paar mehr Spiele verkauft, aber erstmal ist das doch gar nicht schlecht. Manch anderer Spielehersteller muss mit weniger auskommen.
Um was geht es also bei Monster Hunter? Eigentlich hat das Spiel eine recht einfache Struktur: Der Spieler übernimmt die Rolle eines Jägers und um sein Dorf mit Nahrung zu versorgen, macht er sich auf die Suche nach Essbarem – deswegen heißt das ganze ja auch Monster Hunter. Mit den Überresten der erlegten Monster können dann noch Waffen und Rüstung verbessert werden. Monster Hunter Tri ist eine Mischung aus Action- und Rollenspiel. Der Monster Hunter kann sich alleine auf die Suche nach geeigneten Monstern machen (diese werden übrigens im Lauf der Zeit immer größer und schwieriger zu jagen), ein Hauptaspekt bei Monster Hunter Tri ist aber die Online-Funktion: Zusammen mit anderen Jägern kann man sich online auf die Jagd nach den aufregendsten Monstern machen. Durch das einfache Spielprinzip wird man schnell ins Spiel hineingezogen und kann sich der Monsterjagd bald nicht mehr entziehen.
Allerdings bedarf die Steuerung von Monster Hunter Tri einiges an Einarbeitung – Monster Hunter Tri ist garantiert nichts für Casual-Wii-Spieler. Dafür zaubert Monster Hunter Tri eine eindrucksvolle Grafik auf die sonst nicht so mit Grafik-Highlights bestückte Wii. Ob das Spiel allerdings in unseren Breiten einen ähnlichen Erfolg wie in Japan erzielen wird? Eher nicht, dafür ist es doch zu sehr ein Nischenprodukt, allerdings ein sehr spaßiges.