Erst vor kurzem schloss die Kölner Süßwarenmesse ihre Pforten. 32.000 Fachbesucher stürzten sich in diesen Jahrmarkt der Süßigkeiten und konnten so leckere wie merkwürdige Dinge wie Schokolade zum Einatmen, Pralinen mit „Kölnisch Wasser“-Geschmack oder Marzipan mit Prosecco-Aroma bestaunen. Ob diese neuartigen Süßigkeiten sich auch durchsetzen werden, steht auf einem anderen Blatt. Was aber weiterhin großen Zulauf haben wird, sind so traditionelle Süßigkeiten wie Schokolade, Gummibonbons oder Riegel und Kekse.
Doch was muss ich da lesen? Süßigkeiten sollen teurer werden? Auweia! Vor allem der Preis für Kakao soll hochgehen, aber auch andere Rohstoffe wie Zucker, Nüsse oder Mandeln werden teurer. Und zwar nicht, weil diese für Süßigkeiten unabdinglichen Zutaten knapp werden, sondern weil inzwischen auch mit Rohstoffen spekuliert wird. Wirtschaftskrise und Spekulantentum machens möglich – die Naschkatzen dieser Welt haben das Nachsehen. Was kann man da als Süßigkeiten-Freund tun? Ich rate zu Hamsterkäufen – deckt euch einfach mit Süßigkeiten und Schokolade ein und kauft den Supermarkt oder Online-Store leer. Früher oder später wird auch die Spekulantenblase bei den Rohstoffen platzen, und dann purzeln die Preise für Süßigkeiten wieder. Und dann gibt’s wieder nur Spekulatius und keinen Spekulantenfrust!