Ok, so ganz stimmt’s nicht, was in der Überschrift steht: Fits ist natürlich keine offizielle Tetris-Variante. Aber sehr starke Ähnlichkeiten sind durchaus vorhanden. Erstmal natürlich die Spielsteine: Da gibt’s zwar eine größere Vielfalt als bei Tetris, die Fits Spielsteine sehen aber doch recht Tetris-ähnlich aus. Außerdem müssen sie auf einer schrägen Fläche zu einer möglichst vollständigen Reihe angeordnet werden, denn nur für vollständige Reihen gibt’s bei Fits am Schluss Punkte. Es gibt insgesamt vier Runden (die jedes Mal etwas schwieriger werden), dann ist Schluss und es wird abgerechnet. Spannung kommt auf, weil jeder den gleichen Spielstein auf seiner Karte platzieren muss, nur der Startstein ist bei jedem anders – man kann bei Fits also nicht abgucken. Manchmal passt der aktuelle Stein eben gar nicht und dann gilt bei Fits das Motto: Mut zur Lücke. Und natürlich bleibt immer die Hoffnung, dass der nächste Stein dann besser passen und einem viele Punkte bescheren wird.
Ein großer Unterschied: Die von Tetris gekannte Hektik geht Fits vollkommen ab. Jeder (ein bis vier Personen können mitspielen) hat soviel Zeit wie er will, um seinen nächsten Spielstein zu platzieren. Und das allerschönste: Fits ist so einfach zu verstehen, dass man nach fünf Minuten loslegen kann. Auch für Kinder ab acht kein Problem – man braucht für Fits nur ein bisschen räumliches Vorstellungsvermögen. Das ganze macht einen Riesenspaß und es entsteht fast so ein Suchtfaktor wie beim „echten“ Tetris. Falls also noch jemand ein Spiel für die kommenden Weihnachtsferien sucht – mit Fits kriegt ihr auf jeden Fall so manchen Winterabend rum.