In den ersten Lebenswochen und -monaten des neuen Erdenbürgers stellt sich für die jungen Muttis die Frage, wie man den Winzling in die große weite Welt mitnimmt. Die klassische Form ist dabei natürlich der Kinderwagen. Aber nicht jeder schwört auf diese sperrige und unpersönliche Variante. Viele Mamas wollen ihr Kindchen bei sich tragen, vor allem auch zu Hause, bei der Hausarbeit oder zum Einschlafen. Dabei gibt es wiederrum verschiedene Möglichkeiten. Wir haben eine kleine Übersicht über die nennenswerten Modelle zusammen gestellt. mehr
Jedes Jahr wird sie in Spielerkreisen mit Spannung erwartet: Die Verleihung des Spiel des Jahres. Seit 1979 wird dieser Kritikerpreis vergeben und ist für viele Spieler in Deutschland ein wichtiges Kaufkriterium. Normalerweise haben die deutschen Spieleentwickler bei dem Spiel des Jahres die Nase vorn, doch nicht in diesem Jahr! 2010 geht der Preis nach Frankreich an das Spiel Dixit von Jean-Louis Roubira. Dixit (nicht Dixi!) heißt auf Lateinisch soviel wie “Er sagte” und ist, wie der Titel schon verrät, ein Kommunikationspiel. Das Spiel ist leicht zu erlernen, für drei bis sechs Spieler, dauert eine halbe Stunde und regt vor allem die Fantasie an. mehr
Weihnachten und Sylvester sind doch auch immer Reisezeit. Stimmt’s? Da werden die Omas und Opas besucht oder man feiert mit guten Freunden den Jahreswechsel auf einer Skihütte in den Alpen. Und wenn man verreist, braucht man einen Koffer und einen stabilen Koffer zu haben, ist schon wichtig und oft eine Anschaffung fürs ganze Leben.
Das haben sich unsere Leute hier auch gedacht und sich mal im Web so umgeschaut, ob man da genug Informationen zu diesem Thema bekommt. Und sie waren nicht sehr begeistert von dem was sie da fanden. Deshalb wurde kurz nachgedacht und beschlossen, dass im Internet ein Informationsportal für Koffer und Trolleys fehlt.
Das Ganze fand vor ca. 6 Monaten statt und heute will ich euch kurz zeigen, was dabei raus kam. Die neue Webseite, die meine Kollegen da aus dem Boden gestampft haben heißt: Trolley-Experten!
Und ob ihr’s mir glaubt oder nicht, aber sie konnten für diese Website wirklich einen sehr erfahrenden Experten gewinnen, der euch mit wirklich guten Ratschlägen beim Koffer oder Trolley kaufen unterstützt.
Schaut’s euch mal an, kann nicht schaden.
euer Ralf
Eine Tupperparty mal mitgemacht zu haben gehört meiner Meinung nach fast schon zur Allgemeinbildung. Weniger, um die Produkte kennenzulernen, die meiner Erfahrung nach viele der (zugegeben ausschließlich weiblichen…) Gäste sowieso in- und auswendig kennen, sondern mehr als Projekt zur Beobachtung gesellschaftlicher Phänomene. Ein wenig wie ein Eindringling in eine fremde Welt kam ich mir letzte Woche vor, als ich mal wieder die Ehre hatte eingeladen zu sein und die anwesenden Damen über Eidgenossen, junge Wellen oder die neuen Farben der Sportfreunde diskutieren hörte. Irgendwas muss ja an diesen Produkten dran sein, wenn so viele Frauen so enthusiastisch darüber sprechen!? Gut, das eine oder andere Tupper-Produkt findet sich auch schon bei mir im Küchenschrank, allerdings eher geerbt oder auf einer der Tupper-Partys, zu denen ich in unserere Neubausiedlung bei anderen Mamis schon eingeladen war, als Geschenk abgestaubt. An der Qualität gibt es ja soweit ich das beurteilen kann nichts zu mäkeln, und die lebenslange Umtausch-Garantie wird auch von den anwesenden Damen immer rege in Anspruch genommen. Zur Erleichterung meines Mannes konnte ich mich aber trotzdem von einer finanziell desaströsen Großbestellung bisher fernhalten . Das Design überzeugt mich persönlich ja auch nicht so sehr, umso mehr erstaunte mich zu lesen, dass das Tupperware-Designteam dieses Jahr den Titel „red dot: design team of the year 2009“ bekommen hat. Ein Zitat aus der Begründung: „Einfache, klare Formen in der Bauhaus-Tradition, unverwechselbar und mit höchstem praktischen Nutzwert, sind die Markenzeichen des Tupperware-Designs.“ Oh là là!
Die meistgefallenen Sätze eines Tupper-Abends sind übrigens: „Kann man auch prima nehmen für …“ (wahlweise ist hier Hefeteig, Muffins, Obstsalat, selbstgebackenes Brot, aber auch Schnuller, Tampons, Servietten etc. etc. einzusetzen. Die beste Anekdote: „Die Salatschleuder? Damit kann man auch empfindliche BHs trocknen. Wenn man sie nicht in die Waschmaschine stecken will.“), „Da möchte ich wirklich nicht mehr drauf verzichten“ und „Gab’s das nicht früher in gelb?“ (hier wahlweise grün, rot, lila…). Im Internet gibt es natürlich reichlich Stoff für Tupperware-Fans und -Verachter. Facebook hat unter dem Stichwort Tupperware alleine 452 Seiten zu bieten, und bei allen kann man „Fan“ werden (die erfolgreichste hat immerhin 8703 Fans, das heißt, Facebook-Mitglieder, die Neuigkeiten auf der Seite lesen möchten). Extrem ätzende Texte, verfasst von Männern, die zu Tupperpartys „gezwungen“ wurden, finden sich auch reichlich. Und hier gibt es noch einige sehr nette Fotos der ersten Tupperpartys aus den 50er Jahren in Amerika. Macht euch selber euer Bild.
Und hier: Aunt Barbara, erfolgreiche “Tupperin” in den USA …
Wie versprochen habe ich die „Paarungshelfer“ (Eigenwerbung…) nun getestet und kann aus der Praxis berichten. Insgesamt muss ich sagen – das Ganze funktioniert. Und ist wirklich eine Erleichterung, weil es den Prozess Socken waschen-trocknen-einsortieren einfacher und schneller macht. Dafür haben natürlich diejenigen Familienmitglieder, die bisher die Socken immer nur achtlos in die Wäsche geworfen haben, etwas mehr Arbeit, nämlich immer ein passendes Paar Socken an einen Sockstar zu klemmen. Aber: Das Aufhängen geht schneller (einfach nur jedes Paar an dem dafür gedachten Häkchen an die Wäscheleine hängen), und das Einsortieren ist natürlich ein Traum. Kein Socken ist seither verloren gegangen … Das lohnt sich besonders bei Markensocken, die ihr z.B. mit einen Tom Tailor Gutschein günstiger kaufen könnt. Leider sind die Sockstars nicht ganz billig, 20 Stück kosten um 9 Euro. Bei Tchibo gab es gerade was Ähnliches, die haben aber auch einen ähnlichen Preis verlangt. Also, wenn die Dinger nun auch lange halten, soll mir das den Preis wert sind.
Wer mehr solche Ich-mache-mir-das-Leben-einfacher-Tricks hat, immer her damit! Schreibt einfach einen Kommentar …
P.S. Vom Verpackungsdesign bin ich übrigens noch immer begeistert, siehe Bild! “Personal Sockmanager Gold Edition”!!! Also wem sowas einfällt …
Wie (vor Monaten, sorry) angekündigt stelle ich heute meine Erfahrung mit einem weiteren Klassiker aus der Elternratgeber-Sparte vor, es geht um „Kinder fordern uns heraus“ von Rudolf Dreikurs. Herr Dreikurs ist der Ansicht, dass folgende Regeln helfen, um den Kindern unliebsame Angewohnheiten abzugewöhnen (ich gebe hier nur einige der wichtigsten wider, und das natürlich stark verkürzt, um das Prinzip klarzumachen): 1. Sich nicht in Machtkämpfe mit dem Kind verwickeln lassen, 2. Dem Kind keine „ungebührliche“ Aufmerksamkeit zu schenken, 3. Natürliche Folgen anwenden. Was bedeutet das genauer? Ein Beispiel: Wie bekommt man ein Kind dazu, etwas zu tun, auf das es keine Lust hat, zum Beispiel, sein Vesper vom Vormittag aus dem Schulranzen auszuräumen? Solche Momente arten leicht in einen „Machtkampf“ aus, denn das Kind will mit seiner Starrköpfigkeit beweisen, wer der Stärkere ist. Dreikurs’ Tipp: Möglichst nicht ärgerlich werden, und das Kind etwa zwingen, etwas zu tun, und es ihm auch nicht abnehmen; sondern die „natürlichen“ Folgen anwenden und das eigene Verhalten entsprechend anpassen. Wenn keine saubere Dose für das Vesper am nächsten Tag verfügbar ist, weil das alte Brot noch im Ranzen vor sich hingammelt, gibt es eben für diesen Tag kein Pausenbrot, oder es wird ohne Verpackung gerichtet, damit sich das Kind selbst drum kümmert, wie es das Brot mitnehmen kann. Kinder sollen damit lernen, eine „Ordnung“ zu respektieren, und vor allem ihren Teil dazu beizutragen. In vielen Fällen ist mir zwar dennoch rätselhaft, wie es funktionieren soll; wenn abends Zähne geputzt werden müssen, dann müssen eben die Zähne geputzt werden, denn auf die „natürliche Folge“ Karies kann ich gut verzichten. Dass es in vielen Fällen allerdings tatsächlich viel besser ist, ruhig, fest und ermutigend auf eine Situation zu reagieren als zornig, oder sich einfach auch einmal zurückzuziehen, um dem Kind zu zeigen, dass es von seinem Verhalten nichts erwarten kann, habe ich schon öfters ausprobiert und kann es nur empfehlen. Das Buch gibt dazu viele Beispiele und Tipps, die, wie ich finde, durchaus lesens- und einen Versuch wert sind.
Nein, das ist kein Schreibfehler. Es sollte nicht ROCKSTAR heißen, und es ist kein Blog über eine neue Casting-Show. SOCKSTAR ist der ultimative Nerven-Schoner, denn er verhindert den Alptraum aller Hausfrauen und -männer: Das Gefressen-Werden von Socken in der Waschmaschine. Nunja, könnte man sagen, es gibt wohl wichtigere Dinge, über die man nachdenken könnte, als ein paar verschwundene Socken. Aber wenn ich ehrlich bin, nervt mich die Socken-Sortiererei schon ziemlich, besonders bei den vielen schwarzen, die alle gleich aussehen (aber dann doch nicht gleich sind). Wie funktioniert SOCKSTAR? Einfach nach dem Ausziehen die passenden Socken in einen der Clips stecken, mit Clip in die Waschmaschine stecken und direkt am Clip aufhängen. Ich frage mich nun: Ist das realistisch, dass ich meine Socken abends nach dem Ausziehen direkt mit so einem Clip versehe? Wer hat hier Erfahrung? Alles andere hört sich eigentlich gar nicht so schlecht an. Den Hammer finde ich allerdings, was die Marketing-Abteilung der „Paarungshelfer“ (Eigenwerbung) sich zu dem Thema noch so ausdenkt: Es gibt die Plastik-Clips nicht nur einfach in bunt und verschiedenen Packungsgrößen (die Packungen sehen meiner Meinung nach übrigens eher aus wie Kondompäckchen), sondern auch als „Premium-Gift-Box“ in einer edlen Metalldose, mit Vanilleduft und als „Floral Edition“, für die (Achtung!) … „historische Stiche die Vorlage für unsere drei wunderschön floral gestalteten Packungseditionen geliefert haben“… Sehe ich das richtig, diese 20 Plastikclips werden wegen der „wunderschönen Verpackung“ teurer verkauft als die anderen??? Also alles was recht ist! Egal – ich ignoriere die „Floral Edition“, werde die Clips ausprobieren und darüber berichten. Über eure Erfahrungen zum Thema freue ich mich ebenfalls
Nido ist ein Ableger vom STERN und zielt auf junge Eltern, die laut Editorial „eine Familie, aber nicht gaga“ sind. Soll heißen: Nur weil Kinder im Haus sind, wollen moderne Eltern doch wohl trotzdem weiter über angesagte Musik, Produkte, Lifestyletrends, Gesellschaftsentwicklungen oder Reisen informiert sein. Das Ganze nur eben aus einer etwas anderen Perspektive. Klingt soweit für mich persönlich sehr ansprechend. Wie ist das Heft aber nun geworden? Auf den ersten Blick gelungen: Layout, Typo und Bildsprache sind modern-retro, übersichtlich und angenehm zu lesen. Vielleicht ein bisschen dunkel geraten mit dem vielen Schwarz in der Typo. Die Themen breit gefächert: Arbeiten nach der Babypause, guter Sex trotz Baby, Familie mit Kleinkindern auf Weltreise – das sind die Aufmacher. Leider – die Qualität der Artikel kann mit dem hohen Anspruch der Macher meiner Ansicht nach nicht mithalten. Irgendwie wirkt es, als hätte man die Artikel alle schon mal gelesen, nirgendwo bleibt man richtig hängen, nichts übertrifft die Erwartung. Schade! Dazu 300-Euro-Klamotten an einem Sechsjährigen in der Modestrecke, naja. Und statt sieben Unternehmer, die Kinder-Klassiker herstellen, mit jeweils 3 Sätzen und einem großen Bild Ihres Privatreichs vorzustellen, wäre es interessanter gewesen, eine spannende Unternehmensgeschichte ausführlich und detailliert recherchiert zu lesen. Eine Chance gebe ich der zweiten Ausgabe, die im Herbst kommen soll, vielleicht noch – aber dann ist leider Schluss.