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Der Sternwanderer auf Blu-ray: Märchenhafte Fantasy

Mit dem Begriff „Fantasy“ verbindet man solche Sachen wie Herr der Ringe, Harry Potter oder Narnia. Der Sternwanderer passt auf den ersten Blick auch in diese Kategorie – bei näherer Betrachtung ist Der Sternwanderer aber eher ein Märchen im ganz altmodischen Sinn.

Die literarische Vorlage von Der Sternwanderer stammt von Neil Gaiman, einem der profiliertesten Comic- und Fantasy-Autoren der heutigen Zeit. Das Buch  „Der Sternwanderer“ gibt’s in zwei Ausführungen: Einmal als „normaler“ Roman und dann noch als illustrierte Ausgabe mit Zeichnungen von Charles Vess, einem sehr bekannten amerikanischen Comiczeichner. Diese Ausgabe von Der Sternwanderer ist der normalen Buchversion auf jeden Fall vorzuziehen, denn durch die märchenhaften Zeichnungen von Vess gewinnt die Geschichte ungemein. Bei der Verfilmung von Der Sternwanderer gelang dann der seltene Fall, dass der Film dem Buch in nichts nachsteht: Die märchenhafte Atmosphäre fesselt einen von Beginn an.

Worum geht’s also bei Der Sternwanderer? Im Dorf Wall im viktorianischen England trennt eine Mauer die Menschenwelt von der der Elfen. Der junge Tristan macht sich aus dem Dorf auf in die Anderswelt und sucht dort eine Sternschnuppe, die sich dann aber als junges Mädchen entpuppt. Viele Abenteuer müssen in Der Sternwanderer bestanden werden bis zum unvermeidlichen Happy-End (ist ja schließlich ein Märchen!).

Hexen, verzauberte Wesen, Geister, Piraten – Der Sternwanderer ist ein Füllhorn an magischen und auch witzigen Kreaturen. Vor allem der Witz unterscheidet Der Sternwanderer von anderen Filmen dieses Genres. Tolle Schauspieler wie Michelle Pfeiffer (als gruslige Hexe) oder Robert de Niro (als Pirat in Frauenkleidern) sorgen mit ihren erstklassigen Performances für einige Aha-Erlebnisse. Und Nachwuchsstars wie Clare Danes oder Charlie Cox überzeugen mit ihrem naiven Charme. Darüber hinaus besitzt die Blu-ray Version von Der Sternwanderer ein klasse Bild, das den Betrachter noch tiefer in die märchenhafte Handlung hineinzieht. Zusammen mit den üblichen Extras wie geschnittenen und verpatzten und Making-ofs kann die Blu-ray von Der Sternwanderer nur uneingeschränkt jedem Märchenfreund empfohlen werden.

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Metro 2033 – Baller-Action made in Russia

Nachdem ich vor kurzem schon über die erfolgreiche “Wächter“ Buch- und Filmreihe aus Russland gesprochen habe, kommt jetzt was über ein russisches Action-Spiel für den PC und die Xbox 360: Metro 2033 heißt das Teil. Und sapperlot: Auch Metro 2033 beruht auf einem Buch eines russischen Schriftstellers. Dmitry Glukhovsky heißt der junge Mann (Jahrgang 1979) und seine Bücher Metro 2033 (auf dem das Spiel beruht) und Metro 2034 sind in Russland ein Riesenerfolg gewesen. Auch bei uns waren die Endzeit-Sci-Fi Romane ein Überraschungshit.

Die Story spielt im Moskau des Jahres 2033 (wer hätte das gedacht), ein schrecklicher Krieg hat die ganze Welt überzogen. In Moskau treiben sich Mutanten und anderes unangenehmes Pack herum. Die wenigen überlebenden Menschen haben sich in die Metro zurückgezogen und versuchen im U-Bahn-Netz ihr Überleben zu sichern. Das Leben in der Metro ist natürlich nicht so einfach, und die Schilderung der Versuche, in der postapokalyptischen Welt über die Runden zu kommen, macht den Reiz von Metro 2033 aus.

Und aus diesem Schmöker (Metro 2033 hat immerhin fast 800 Seiten) hat eine ukrainische Spieleschmiede nun einen Ego-Shooter gebastelt. Wilde Schießereien in den Metro-Schächten, Ausflüge in die zerstörte Oberwelt, monströse Kreaturen, die besiegt werden wollen – Metro 2033 ist gelungenes Futter für Ego-Shooter-Fans mit Hang zu Sci-Fi- und Fantasy-Szenarien. Bis jetzt war Russland im Bereich Computerspiele eher für Tetris bekannt: Metro 2033 ist der Beweis, dass aus Osteuropa auch massenkompatible und perfekt gestylte Actionspiele kommen können. Ob Metro 2033 allerdings auch so erfolgreich wie Tetris werden wird, steht auf einem anderen Blatt.

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Alice im Wunderland – ein zeitloser Klassiker

1865 wurde Alice im Wunderland zuerst veröffentlicht: Der Autor Lewis Carroll schuf mit diesem Buch einen Klassiker des Kinderbuch-Genres, der aber auch von Erwachsenen gerne gelesen wurde und wird. Die surrealen Abenteuer von Alice im Wunderland sind ja auch wunderbar abgedreht und strotzen nur so vor ausgeflippten Charakteren: Sei es der idiotische Hutmacher, die fast unsichtbare Grinsekatze oder die verrückte Königin. In der Fortsetzung Alice hinter den Spiegeln kamen dann noch lustigere Gesellen wie Humpty Dumpty, Tweedledee und Tweedledum oder der Jabberwocky dazu.

Alice im Wunderland wurde das erste Mal bereits 1903 verfilmt, es folgten zahllose (mehr oder weniger erfolgreiche) Versuche, den absurden Humor des Buchs umzusetzen. Mit am erfolgreichsten war die Disney-Version von Alice im Wunderland, die im Moment aber nicht erhältlich ist und erst demnächst wieder neu aufgelegt wird. Grund für die Neuauflage wird unter anderem die neue Version von Alice im Wunderland von Disney sein: Tim Burton, der große Regisseur des Absurden (Edward mit den Scherenhänden oder Sweeney Todd gehören zu seinen bekanntesten Werken) nahm sich des Klassikers an und verfilmte ihn in seiner unnachahmlichen Art. Natürlich ist wieder sein Lieblingsschauspieler Johnny Depp dabei, auch seine Lebensgefährtin Helena Bonham-Carter spielt mit.

Burtons Version von Alice im Wunderland ist eher eine Fortsetzung der Originalgeschichte: Über 10 Jahre nachdem sie das Wunderland das erste Mal besucht hat, kommt Alice wieder dorthin (eigentlich heißt der Ort „Unterland“, das hat Alice als kleines Mädchen falsch verstanden) und erlebt wieder eine Menge Abenteuer mit den wahnwitzigen Bewohnern des Wunderlands. Burton erschafft eine fantastische Welt, die besonders durch den Einsatz der 3D-Technik noch lebendiger wirkt. Auch Erwachsene mit Fantasy-Flair werden die neue Version von Alice im Wunderland lieben – die Kinder sowieso!

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Wächter der Nacht – Fantasy made in Russia

Früher gab‘s aus Russland im Kino nur James Bond-Bösewichte oder vielleicht irgendwelche Kampfmaschinen wie in Rocky. Russische Literatur ist dafür eher bekannt für tiefsinnige und dramatische Autoren wie Tolstoi oder Dostojewski. Seit ein paar Jahren ist aber auch Fantasy aus Russland ein Begriff: Wächter der Nacht ist der erste Band einer Serie von Sergej Lukjanenko. Die Bücher waren enorm erfolgreich – so erfolgreich, dass schon zwei Filme mit dieser Thematik entstanden sind. Wächter der Nacht erschien in Russland schon 1998, bei uns sieben Jahre später im Zuge der Verfilmung von Wächter der Nacht. Die Wächter-Bücher wurden mit Herr der Ringe oder Matrix verglichen, da auch hier das Gute gegen das Böse kämpft (wie bei Herr der Ringe), allerdings in der realen Welt des heutigen Russlands.

Die Wächter sind übernatürlich begabte Männer und Frauen (zum Beispiel Gestaltwandler, Vampire oder Magier – sie werden auch die „Anderen“ genannt), die mitten unter uns leben. Die Wächter der Nacht sind die Vertreter des Lichts, die den „normalen“ Menschen eher gut gesonnen sind, die Wächter des Tages gehören der Dunkelheit an und da kann man sich ja schon denken, dass mit denen nicht gut Kirschen essen ist. Ein jahrhundertealter Waffenstillstand hält die Wächter ab, sich gegenseitig zu bekriegen – doch dieser Waffenstillstand ist im Begriff auseinander zu brechen.

Die Verfilmung von Wächter der Nacht war nicht nur für russische Verhältnisse ein großer Erfolg – der erste russische Blockbuster war geboren. Wen wundert’s, dass zwei Jahre später ein weiterer Film gedreht wurde. Der hieß zwar „Wächter des Tages“, basierte aber auch auf dem ersten Band Wächter der Nacht. Obwohl vieles für die Filme geändert wurde, schnitten sie bei der Kritik recht gut ab.
Ein dritter Film ist wohl in Planung, diesmal soll er aber in Hollywood gedreht werden – genauere News sind noch nicht zu finden. Falls kein dritter Film mehr kommen sollte, kann man die ersten beiden Filme Wächter der Nacht und Wächter des Tages als gelungenen Einstand Russlands in die Welt der Kinoblockbuster sehen – ob das einem jetzt gefällt oder nicht.

Übrigens: Timur Bekmambetow, der Regisseur der beiden Wächter-Filme, hat mit #9 einen spektakulären Computeranimationsfilm im Kino – allerdings ist er hier „nur“ Produzent, zusammen mit Tim Burton (dessen eigener Film „Alice im Wunderland“ diese Woche startet).

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In meinem Himmel – der neue Film von Peter Jackson

In meinem Himmel beruht auf einem Roman von Alice Sebold. Die amerikanische Autorin veröffentlichte In meinem Himmel im Jahr 2002. Alice Sebold wurde während ihrer Studienzeit brutal vergewaltigt, diese grausame Erfahrung schlägt sich auch in ihren Romanen wieder. In meinem Himmel erzählt die Geschichte des 14 Jahre alten Mädchens Susie, das vergewaltigt und ermordet wird. In einem Reich zwischen Leben und Tod gefangen, beobachtet Susie ihre verzweifelte Familie, ihren Mörder und erinnert sich an ihr Leben. In meinem Himmel ist eine Mischung aus Melodram, psychologischen Schilderungen und Überlegungen, etwas Esoterik und einer Krimihandlung.

Dass sich Peter Jackson, der Regisseur der gefeierten Herr der Ringe Filme und zuletzt King Kong, der Verfilmung von In meinem Himmel angenommen hat, überrascht etwas. Ist Jackson doch eher für effektgeladene Blockbuster bekannt. Und seine Zielgruppe wird mit diesem Melodram wahrscheinlich auch nicht besonders viel anfangen können. Dabei strotzt In meinem Himmel nur so von Special Effects: Die Zwischenwelt, in der sich Susie befindet wird äußerst fantasievoll, bunt aber auch etwas kitschig dargestellt. Erste Kritiken bemängeln auch gerade diesen digitalen Overkill, der besonders am Ende des Films den Zuschauer fast übermannt. Manchmal ist es eben doch besser, die Bilder nur in seinem eigenen Kopf zu sehen und nicht ausgearbeitet auf der Kinoleinwand – auch bei In meinem Himmel ist das so. Vielleicht sollte man In meinem Himmel eher lesen als den Film sehen.

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Philip Pullman: Fantasy für Kinder und Erwachsene

Der Brite Philip Pullman hat schon etliche Bücher geschrieben (u.a. die Sally-Lockhart-Tetralogie, auch einige Kinderbücher), vor allem bekannt ist Philip Pullman aber als Autor der „His Dark Materials“-Trilogie: „Der Goldene Kompass“, der erste Band dieser Trilogie wurde ja auch verfilmt und lief bei uns recht erfolgreich im Kino. Leider wurden in den USA die Erwartungen aber nicht erfüllt und die zwei abschließenden Bände der Philip Pullman Trilogie werden wohl nicht verfilmt. Schade, denn so entgehen den Filmfreunden einige aufregende Stunden im Kino. Aber die Abenteuer des Mädchens Lyra in einer Welt, die der unseren ganz ähnlich, aber eben doch verschieden ist, können ja in Buchform erlebt weiterhin werden. Und das ist einem Film ja meist vorzuziehen – obwohl Philip Pullman selbst von der Verfilmung des ersten Bandes sehr angetan war.

Der Film war für die USA wohl zu humanistisch und vor allem zu atheistisch – Philip Pullman ist ein bekannter Atheist und man könnte seine Trilogie als Gegenentwurf zu C.S. Lewis‘ christlicher Narnia-Buchreihe ansehen. Das kommt in den gottesfürchtigen USA meist nicht gut an. Sei es, wie es ist: Die Trilogie von Philip Pullman ist sehr spannend, die Parallel-Welt wird glaubhaft geschildert, es treten mysteriöse und mythische Kreaturen wie Panzerbären, Hexen oder Engel auf und die lange Reise der kleinen Lyra reißt einen (bis auf einige Hänger im mittleren Band „Das magische Messer“) immer mit. Für Freunde von Harry Potter und Co ist die von Philip Pullman geschilderte Welt aber definitiv einen Blick wert.

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Percy Jackson: Der neue Harry Potter?

Jedes Jahr wird versucht, den Hype um Harry Potter zu wiederholen. Nach Bartimäus und Artemis Fowl versucht jetzt Percy Jackson den Angriff auf den Thron. Vielleicht hat er ja bessere Karten, denn im Vergleich zu den vorgenannten Büchern wurde der erste Band von Percy Jackson jetzt verfilmt. Bald ist es ja vorbei mit den Harry Potter Filmen, im Mai 2011 hat der Spuk voraussichtlich sein Ende. Percy Jackson steht als Nachfolger in den Startlöchern, der erste Film kommt jetzt in die Kinos. Von der Buchreihe gibt es bis jetzt 5 Bände, die ersten drei Abenteuer von Percy Jackson sind auch auf Deutsch erschienen.

Um was geht es bei Percy Jackson? Percy Jackson ist ein recht normaler amerikanischer Jugendlicher mit Schulproblemen – bis sich eines Tages seine Mathematiklehrerin in eine Furie (eine griechische Rachegöttin) verwandelt und ihn töten will. Percy Jackson gelingt die Flucht und schließlich erfährt er, dass er ein Halbgott der griechischen Mythologie ist (mitsamt übermenschlichen Kräften). Sein echter Vater ist der Gott Poseidon. Im Camp Halfblood, einem Trainingscamp für Halbgötter, lernt er neue mythische Freunde kennen und versucht, den Dieb des Blitzes von Zeus zu finden (Percy Jackson selbst ist nämlich der Hauptverdächtige). Falls dies nicht rechtzeitig gelingt, könnte ein schrecklicher Krieg zwischen den griechischen Göttern ausbrechen.

Die Konstellation ist also ähnlich wie bei Harry Potter, sogar der Percy Jackson-Regisseur ist mit Chris Columbus der gleiche wie bei den ersten beiden Harry-Potter-Filmen. Während die Harry Potter-Reihe aber mit recht exzentrischen englischen Charakteren überzeugt, ist bei Percy Jackson eher der coole amerikanische Teenager im Mittelpunkt – ein Blick auf den Darsteller von Percy Jackson genügt: Er könnte auch in High School Musical mitspielen und würde nicht auffallen. Das wäre unmöglich für Harry, Hermione und Co. Ob der glatte Percy Jackson das Erbe von Harry Potter antreten kann ist fraglich.

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Der Fänger im Roggen – ein Klassiker der modernen Literatur

J.D. Salinger, der Autor von Der Fänger im Roggen ist vor kurzem gestorben. Salinger war ein mysteriöser Kerl und Der Fänger im Roggen sein einziger Roman. Er hat zwar noch einige Kurzgeschichten und Novellen (die auch empfehlenswert sind, aber lange nicht so erfolgreich wie sein Roman) geschrieben, Der Fänger im Roggen von 1951 ist aber sein Hauptwerk (ein magnum opus mit gerade mal knapp 200 Seiten). Der Fänger im Roggen handelt vom 16-jährigen Holden Caulfield, der die Schule schwänzt und drei Tage lang durch Manhattan streift, weil er sich nicht nach Hause traut. Als Der Fänger im Roggen 1951 erschien, wurde es recht positiv aufgenommen. Mit den Jahren wuchs es immer mehr zum Klassiker, der an Schulen und Universitäten ununterbrochen gelehrt und untersucht wurde. Da Der Fänger im Roggen nicht mit Umgangssprache und Schimpfwörtern sparte, gehörte das Buch auch immer mit zu den meist zensierten Büchern in den USA.

Ein Grund für die stetig wachsende Popularität von Der Fänger im Roggen war neben dem zeitlosen Thema des heranwachsenden und an seiner Umwelt zweifelnden Jugendlichen und dem Verlust der Unschuld auch die unwahrscheinliche Zurückgezogenheit von J.D. Salinger: Dieser gab kaum Interviews, war überhaupt nicht in den Medien präsent und einer der geheimnisumwittertsten Autoren des 20. Jahrhunderts (nur noch getoppt von Thomas Pynchon, von dem nicht mal ein Bild existiert, das neuer als 40 Jahre ist). Verfilmt wurde Der Fänger im Roggen übrigens nie, Salinger hatte zu hohe Ansprüche und vertraute Hollywood nicht.

Scheinbar lagen noch ganz viele fertige Manuskripte in Salingers Schublade, von denen einige bestimmt posthum veröffentlicht werden. Ob allerdings ein Klassiker vom Schlage Der Fänger im Roggen dabei sein wird, ist fraglich. Für alle, die Geschichten übers Erwachsenwerden mögen, ist Der Fänger im Roggen aber weiterhin Pflichtlektüre.

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Stieg Larsson: Verdammnis im Kino

Bald ist es soweit: Am 4. Februar kommt bei uns die Verfilmung des zweiten Bandes der Millenium-Trilogie von Stieg Larsson in die Kinos: Verdammnis. Hier wird die Geschichte vom Reporter Mikael Blomquist und der Meister-Hackerin Lisbeth Salander fortgesetzt. Auch Verdammnis habe ich letztes Jahr verschlungen (genau wie die anderen zwei Bände der Millenium-Trilogie) und freue mich schon auf die Verfilmung. Der Film zum ersten Band war meines Erachtens schon sehr gelungen (lest dazu doch meinen Blogpost aus dem vergangenen Oktober), ich hoffe, Verdammnis ist genauso gut umgesetzt. Da die Verfilmung von Verdammnis „nur“ 129 Minuten lang ist, bin ich mir sicher, dass wie beim ersten Teil die etwas langatmigeren Passagen heraus gekürzt wurden. Schließlich ist Verdammnis knapp 30 Minuten kürzer als der erste Film – und das obwohl das Buch Verdammnis mit 768 Seiten sogar noch 60 Seiten länger ist als Band 1. Die Schauspieler sind die noch aus Teil 1 bekannten, die Story ist spannend – ich denke einmal, auch Verdammnis wird ein verdammt aufregendes Kino-Erlebnis. Die Verfilmung des dritten Bandes ist in Schweden schon Ende November letztes Jahr angelaufen und wird bei uns bestimmt auch noch dieses Jahr in die Kinos kommen.

Was mich übrigens mal interessieren würde: Wie kommen die Lektoren oder Redakteure der Verlage immer auf diese Buchtitel? Band 1 “Verblendung” heißt wörtlich aus dem Schwedischen übersetzt „Männer, die Frauen hassen“. “Verdammnis” hat den Originaltitel „Das Mädchen, das mit dem Feuer spielte“ und „Vergebung“ hat den schönen Titel „Das Luftschloss, das gesprengt wurde“. Wie kommt man da auf diese deutschen Titel? Was hat „Verdammnis“ mit einem Mädchen, das mit Feuer spielt, zu tun? Fragen über Fragen, die mir wahrscheinlich nur die Marketingexperten der Verlage beantworten können.

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Nikolausi & Osterhasi

Alle Jahre wieder muss ich am Nikolaustag unweigerlich an diesen uralten Sketch von Gerhard Polt denken. Kennt ihr den? Allein dran zu denken, verursacht bei mir schon ein ordentliches Lachmuskel Training.

Ihr kennt das nicht? Leute, Leute … das ist eine eklatante Wissenslücke. Sucht mal nach Gerhard Polt, ich bin sicher ihr findet einige seiner Hörspiele, Filme und Bücher. Es lohnt sich! Meiner Meinung nach, einer der besten deutschen Kabarettisten aller Zeiten.

Hier ein kleiner Auszug aus diesem berühmten Sketch:

SOHN: “Nikolausi…”
VATER: “Hehehe, der Kleine, hehe, nein, das ist nicht Nikolausi, das ist Osterhasi, hehehe hehe.”
SOHN: “Nikolausi…”
VATER: “Hehehe, nein, das ist nicht Nikolausi, weißt du, jetzt ist ja Frühling. Es ist ja jetzt nicht mehr Winter, hehehehe.”
SOHN: “Nikolausi…”
VATER: “He, nein, he, das ist Osterhasi, weißt du, Osterhasi mit den Öhrli, hehehe, der bringt Gaggi für das Bubele, hehehehe, jaja.”
… weiter siehe www.biermoesl-blosn.de/polt/nikolausi.htm

Kleiner Tipp noch: gerade als Geschenk für ältere Semester, bestens geeignet!

habt Spass
euer Ralf

Weitere Infos:

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