1981 kam der letzte Film einer Legende auf die Kinoleinwände: Das Fantasy-Action-Spektakel Kampf der Titanen wurde geprägt durch die Monster-Kreationen von Ray Harryhausen. In sogenannter Stop-Motion-Technik wurden allerlei griechische Fabelwesen animiert. Ray Harryhausen hatte diese Technik perfektioniert, vor allem die Sindbad-Filme in den 60er und 70er Jahren waren Riesenerfolge. Nach Kampf der Titanen wurde Stop Motion aber immer mehr von Computertechnik abgelöst. Doch mit Kampf der Titanen ging diese alte Technik (schon zu Anfang des Kinozeitalters wurde damit experimentiert) mit einer letzten Meisterleistung in Rente – genau wie Ray Harryhausen.
Die Neufassung des Klassikers kommt jetzt in die Kinos. Und wie könnte es anders sein: Kampf der Titanen läuft natürlich im Zuge des Avatar-3D-Hypes auch in einer 3D-Version in unseren Kinos. Allerdings ist Kampf der Titanen eigentlich als „normaler“ 2D-Film geplant gewesen und die 3D-Effekte wirken doch eher aufgesetzt. Ansonsten gilt für die Neufassung das gleiche wie für die Kampf der Titanen Version von 1981: Monster werden verkloppt, griechische Götter- und Sagengestalten treten auf, olympische Verschwörungen werden aufgedeckt – kurz: Kampf der Titanen ist temporeiches Popcorn-Kino vor der Kulisse des griechischen Olymps. Natürlich jetzt mit State of the Art Computertechnik und nicht mehr in der Stop-Motion-Variante. Also Hirnzellen ausschalten und Fantasy-Action mit Kampf der Titanen genießen.
Übrigens: Einen „Cameo“-Auftritt hatte Kampf der Titanen Star Harry Hamlin (und seine Figur Perseus) im PS2-Videospiel God of War 2: God of War Held Kratos macht mit Perseus letztendlich kurzen Prozess – in Kampf der Titanen ging das noch besser aus für den Schönling!