An Spongebob Schwammkopf scheiden sich die Geister: Die einen halten den gelben Schwamm aus Bikini Bottom für einen infantilen Vollidioten, die anderen kringeln sich vor Lachen ob der überaus positiven Weltsicht dieses Hobby-Philosophen („Ich bin bereit!“ ist sein Credo). Seine schönsten Abenteuer erlebt Spongebob in seiner eigenen TV-Show. Vor ein paar Jahren wurde ihm aber auch der Sprung auf die große Leinwand erlaubt.
Nicht ganz so erfolgreich wie die TV-Serie, aber nichtsdestotrotz war Spongebob Schwammkopf: Der Film ein netter Versuch, die absurde Welt von Bikini Bottom auf die Kinoleinwand zu zaubern. Immerhin geht es im Film ja auch darum, den bösen Schurken Plankton daran zu hindern, die Weltherrschaft zu erobern. Ein nobles Ziel also. Außerdem müssen Spongebob und sein unterbelichteter Freund Patrick auch noch den Chef der Krossen Krabbe, Mr. Krabs, aus den Händen von Meeresherrscher Neptun befreien. Und darüber hinaus hat Spongebob im Film auch noch eine tiefe Existenzkrise, weil Mr. Krabs ihn nicht für verantwortungsbewusst genug hält, eine neue Filiale der Krossen Krabbe zu leiten.
Man sieht also, bei Spongebob Schwammkopf: Der Film geht es wirklich um essentielle Themen des menschlichen Lebens (oder des Unterwasser-Lebens). Höhepunkt des Spongebob-Films ist aber ein Gastauftritt von Ex-Baywatch-Star David Hasselhoff, der Spongebob und Patrick zurück nach Bikini Bottom bringt, nachdem es diese aufs Festland verschlagen hat. Man sieht, Spongebob Schwammkopf: Der Film ist ein vielschichtiges Werk, das auch nach ein paar Jahren (der Film ist von 2004) noch zu fesseln vermag.
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