Praktisch oder modisch? Babybekleidung auf dem Prüfstand

Früher oder später muss sich jede werdende Mutti mit der Frage auseinander setzen, was sie dem Nachwuchs anziehen wird; dabei hat jede natürlich eigene Vorstellungen. Meistens sollte die Babybekleidung sowohl modisch schick sein als auch zweckmäßig sein – das fällt spätestens beim ständigen Wickeln auf.

Als Unterwäsche dient der äußerst praktische Body: er lässt sich schnell an- und ausziehen, da er über Druckknöpfe im Schritt verfügt. Wickelbodys sind besonders hervorzuheben, da sie auch seitlich mit Druckknöpfen ausgestattet sind, was ein Über-den-Kopf-Ziehen vermeidet. Bodys sollten im Winter über lange Ärmel verfügen; wenn es im Sommer allzu warm wird, reichen auch Unterhöschen. Bodys mit besonders zeitlose, schlichte Motive aus hochwertigen Textilien bekommt ihr bei Fritzi-Shirt.

Als Oberbekleidung für Babys gibt es unzählige Hosen, Röckchen, Shirts, Blüschen usw. Aber seien wir doch mal ehrlich: im Strampler sieht das Baby doch immer noch am süßesten aus. Und auch dieses Kleidungsstück ist äußerst praktisch: Strampeln macht am meisten Spaß, wenn keine Klamotte verrutscht. Lange Ärmel halten warm und auch die Füßchen sind gut verpackt. Und wenn es draußen wärmer ist, reicht statt kuscheligem Nicki auch Baumwolle. Strampelhosen ohne Füße passen zwar länger, aber irgenwer stielt offensichtlich immer die Socken …

Wer nachts nicht ständig aufstehen will um nachzusehen, ob der Winzling immer noch schön zugedeckt ist um sich nicht zu erkälten, der wählt einen Baby-Schlafsack. Den gibt es mit Ärmeln oder auch ohne und erlaubt genügend Beinfreiheit. Die Schlafsäcke sind meist mit einem Reißverschluss ausgestattet. Hierbei sollte man auf gute Qualität achten, da Kleinteile sehr schnell verschluckt werden können. Damit der Nachwuchs den Schlafsack nicht allzu schnell wieder auszieht, empfiehlt sich der Reißverschluss in entgegengesetzter Richtung, sodass der Zipper am unteren Ende verschließt.

Bei Babybekleidung – vor allem bei Unterwäsche – sollte darauf geachtet werden, dass verwendete Textilien nicht mit schädlichen Stoffen belastet sind. Unterschiedliche “Bio” und “Öko” Siegel erschweren da den Überblick. Wirklich nennenswert sind das vom Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft e.V. vergebene Zeichen „Naturtextil“ und der “Öko-Tex Standard 100″. Selbst wenn die ausgewählte Babybekleidung nicht die genannten Siegel aufweist, sollten folgende Qualitätsmerkmale beachtet werden: Schweiß- und Speichelechtheit des Materials, keine Verwendung krebs- und allergieauslösender Stoffe, Materialien aus pestizidfreiem Anbau – dies ist besonders für Allergiker wichtig.

Da man dem Hemdenmatz beim Wachsen fast schon zusehen kann, ist die wunderbare Babymode recht schnell zu klein. Wer nicht ständig viel Geld für neue Sachen ausgeben möchte, für den sind Second-Hand Shops genau das richtige. Dort bekommt man Gebrauchtware zu einem unglaublich günstigen Preis und meist sind die Textilien nur selten getragen. Auf www.connys-kinderparadies.de finden sich nicht nur Babybekleidung, sondern auch Babytragehilfen, Spielzeug und Garderobe für größere Kinder.

Ob Babys nun im supersüßen altmodischen Farbschema rosa und hellblau gekleidet werden, darf aber natürlich weiterhin diskutiert werden. Mein letzter Besuch in einer Babybekleidungsabteilung raubte mir diesbezüglich so gut wie jede Illusion, denn als alternative Farbe fand ich nur eine verschwindend geringe Klamottenauswahl in hellbraun. Dann schau ich mich doch lieber auf www.lila-lotta.blogspot.com um: eine reizend individuelle Seite mit wunderbaren Vorschlägen, Kinderkleidung selbst zu schneidern oder zu verschönern sowie Tipps zum Basteln und Hinweisen, wo man wirklich besondere Dinge kaufen kann. Mein Urteil: rundum gelungen!


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