Im Frühjahr 1980 erschien ein verfressener Sonderling namens Puck Man in Japan und eroberte dann im Sturm die ganze Welt – als Pac-Man war keine Spielhalle in den 80ern vor ihm sicher. Das Erfolgsrezept? Ein einfaches Spielkonzept und der süchtigmachende „Einmal probier ichs noch“-Effekt. Kein Spielhallenbesucher konnte sich dem Charme des pillenfressenden Pac-Man entziehen. Auch heute noch steht Pac-Man synonym für Video-und Computerspiele.
In den 80ern kam es nicht nur zu vielen Pac-Man Fortsetzungen in der Spielhalle, auch und vor allem der boomende Videospielmarkt bekam mit Pac-Man seinen ersten Star. Fast jede Konsole bekam seine Pac-Man Umsetzung, sei es Amiga, Commodore 64, Gameboy, Playstation oder Xbox. Letztes Jahr gab’s eine Umsetzung für das iPhone und vor kurzem überraschte Google mit einem spielbaren Pac-Man anstelle des Google-Logos. Millionen haben bei Google ihre Pac-Man Erfahrungen aufgefrischt. Berechnungen ergaben, dass von den Besuchern 4,8 Millionen Stunden Pac-Man gespielt wurden – wenn das kein Beweis für die immer noch andauernde Anziehungskraft von Pac-Man ist! Zusammen mit Pong, Mario und Tetris gehört Pac-Man zu den Videospiel-Ikonen, die einfach jeder kennt. Und das wird wohl immer so bleiben.
Übrigens: Der Erfinder von Pac-Man, der Japaner Tōru Iwatani, versuchte natürlich seinen Erfolg zu wiederholen, das gelang ihm jedoch nicht – Pac-Man blieb einzigartig in seiner Karriere. Heute arbeitet er als Leiter der Verwaltung von Namco, der Firma die Pac-Man herausbrachte.
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