Metro 2033 – Baller-Action made in Russia

Nachdem ich vor kurzem schon über die erfolgreiche “Wächter“ Buch- und Filmreihe aus Russland gesprochen habe, kommt jetzt was über ein russisches Action-Spiel für den PC und die Xbox 360: Metro 2033 heißt das Teil. Und sapperlot: Auch Metro 2033 beruht auf einem Buch eines russischen Schriftstellers. Dmitry Glukhovsky heißt der junge Mann (Jahrgang 1979) und seine Bücher Metro 2033 (auf dem das Spiel beruht) und Metro 2034 sind in Russland ein Riesenerfolg gewesen. Auch bei uns waren die Endzeit-Sci-Fi Romane ein Überraschungshit.

Die Story spielt im Moskau des Jahres 2033 (wer hätte das gedacht), ein schrecklicher Krieg hat die ganze Welt überzogen. In Moskau treiben sich Mutanten und anderes unangenehmes Pack herum. Die wenigen überlebenden Menschen haben sich in die Metro zurückgezogen und versuchen im U-Bahn-Netz ihr Überleben zu sichern. Das Leben in der Metro ist natürlich nicht so einfach, und die Schilderung der Versuche, in der postapokalyptischen Welt über die Runden zu kommen, macht den Reiz von Metro 2033 aus.

Und aus diesem Schmöker (Metro 2033 hat immerhin fast 800 Seiten) hat eine ukrainische Spieleschmiede nun einen Ego-Shooter gebastelt. Wilde Schießereien in den Metro-Schächten, Ausflüge in die zerstörte Oberwelt, monströse Kreaturen, die besiegt werden wollen – Metro 2033 ist gelungenes Futter für Ego-Shooter-Fans mit Hang zu Sci-Fi- und Fantasy-Szenarien. Bis jetzt war Russland im Bereich Computerspiele eher für Tetris bekannt: Metro 2033 ist der Beweis, dass aus Osteuropa auch massenkompatible und perfekt gestylte Actionspiele kommen können. Ob Metro 2033 allerdings auch so erfolgreich wie Tetris werden wird, steht auf einem anderen Blatt.


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