Fein, teuer oder giftig: Pilze

Eigentlich gibt’s das ganze Jahr über Pilze, viele der leckersten Pilze haben aber jetzt ab September Hochsaison. Wenn es nicht mehr so heiß ist und ab und zu mal regnet, sprießen sie umso doller.

Der Pfifferling zum Beispiel ist ein unglaublich schmackhafter Speizepilz, leider in unseren Regionen aber auch relativ selten. Wohl dem, der im Wald auf ein Nestchen mit den feinen Pilzen stößt, im Laden werden diese Pilze zwar auch oft angeboten, allerdings recht teuer und meist aus osteuropäischen Ländern. Apropos teuer: Natürlich sind die unterirdisch wachsenden Trüffel die Könige der Pilze. Weiße Trüffel kosten an die 10.000 Euro pro Kilo. Dann vielleicht lieber ein Gläschen mit eingelegten Trüffeln kaufen, das kommt um einiges billiger. Ansonsten gibt es so viele schmackhafte Pilze im Wald zu finden, da braucht man gar keine Trüffel für ein feines Pilzomelett: Steinpilz, Stockschwämmchen, Parasol, Maronenröhrling und viele weitere warten auf fleißige Sammler.

Wem das Suchen im Wald zu anstrengend ist, kann sich ja mal in der Pilzzucht versuchen. Das geht nicht nur mit Champignons, sondern auch mit vielen anderen leckeren Pilzen. Außerdem ist das ungefährlicher, denn viele Pilze sehen doch recht ähnlich aus, und leicht hat man sich dann einmal vergriffen und bringt einen ungenießbaren oder sogar giftigen Pilz mit nach Hause. Ganz wichtig: Nie ohne Pilzbestimmungsbuch in den Wald gehen, sonst könnte es böse enden. Ansonsten gilt: Viel Glück beim Suchen und guten Appetit!

Übrigens: Wer noch mehr über Pilze erfahren möchte, sollte unbedingt mal bei www.pilzwanderer.de vorbeischauen. Diese umfangreiche Seite bietet Informationen rund um Pilze, Pilze Bestimmen und auch ein Pilzlexikon, sowie wunderbare Pilzfotos, leckere Rezepte und Tipps, wo man welche Schwammerl finden kann.

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