Wer vor zwei Jahren begeistert in der postapokalyptischen Welt von Fallout 3 unterwegs war, wird sich freuen, dass er mit Fallout New Vegas neue Abenteuer in der gleichen Science-Fiction-Welt erleben darf.
Der kleine Unterschied liegt allerdings darin, dass Fallout 3 an der Ostküste im Raum Washington spielte und das neue Spiel im, wer hätte es gedacht, Westen, im ehemaligen Las Vegas. New Vegas heißt dieser entzückende Ort nun. Fallout New Vegas ist keine Erweiterung von Fallout 3 (obwohl es die gleiche Spielmechanik und auch die gleiche Game-Engine verwendet), sondern ein eigenständiges Spiel, das eben auf der anderen Seite des amerikanischen Kontinents angesiedelt ist. Das hat den positiven Effekt, dass man sich als Fallout 3 Veteran in New Vegas gleich heimisch fühlt und ohne viel neu lernen zu müssen losspielen kann. Nicht so schön ist dafür, dass die Grafik sich nicht verbessert hat – hier könnte die Fallout-Reihe jetzt doch einmal etwas zulegen.
Nevada wurde in der Welt von Fallout nicht so stark von Atomkrieg zerstört wie die Westküste, deswegen wirkt die Spielgrafik auch einen Ticken bunter als im Vorgänger, ansonsten gleichen sich die beiden Spiele aber fast wie ein Ei dem anderen. Ein entscheidender Unterschied ist die größere Bedeutung von Fraktionen, die dem Spieler im gesamten Spielverlauf begegnen. Ansonsten ist Fallout New Vegas aber auch spielerisch sehr ähnlich wie Fallout 3. Wer auf Rollenspiele in postapokalyptischen Szenarien steht, eine spannende Handlung und eine offene Spielwelt schätzt und gerne viele Stunden darin verbringt, ist bei Fallout New Vegas an der richtigen Stelle. Das Spiel erscheint für Xbox 360, PS3 und PC.
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