Es gibt kein schlechtes Wetter – nur schlechte Kleidung

Wenn ich diesen Satz höre, rollen sich mir die Zehennägel hoch. Immerhin hat sich Reinhold Messner auch schon einige Menge Zehen abgefroren, und der sollte sich mit warmer Kleidung auskennen … Irgendwann kann man nicht noch mehr anziehen. Das Problem ist nur, wenn man im Winter auch zu Hause in der auf 25°C aufgeheizten Bude immernoch friert. Vor allem Frauen haben dauernd kalte Hände und Füße. Und wenn’s erstmal soweit ist, helfen auch die dicksten selbstgestrickten Socken von Oma und 4 Wolldecken nicht mehr. Und nicht jeder kann sich einen Kamin leisten bzw. der Vermieter im 90 Parteien Wohnbunker hat eventuell was dagegen. Gegen Bibbern in der kalten Jahreszeit haben wir ein paar Tipps zusammen getragen.

Das genialste Mittel gegen Kälte ist natürlich die Sauna. Selbst nach der Abkühlungs- und Ruhephase ist man noch für Stunden von innen aufgewärmt und angeblich soll regelmäßiges Saunieren ja auch gegen Erkältungen abhärten. Da sich aber nicht jeder eine kleine private Sauna in den Keller zimmern kann oder will gibt es mittlerweile genug Möglichkeiten in Schwimmhallen, Spaßbädern, Fitnessclubs, und so weiter und so fort.

Wenn man im Winter draußen unterwegs ist, sollte man natürlich trotzdem auf warme Kleidung achten. Dabei ist es ratsam, nicht so eng anliegende Klamotten zu tragen, sondern eher etwas weitere Pullover, in denen sich genug Luft sammeln kann. Diese wird vom Körper erwärmt und fungiert so als Kältepuffer. Alle Tierliebhaber sollten natürlich bedenken, dass nicht nur die Menschen, sondern auch die lieben Vierbeiner im Winter frieren. Besonders kleine, alte und kranke Hunde freuen sich über spezielle Kleidung gegen die Kälte.

Damit kalte Füße gar nicht erst aufkommen empfiehlt sich ein wenig Bewegung und seien es nur kleine, regelmäßige Aerobic Übungen zu Haus um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Ein weiterer Klassiker ist natürlich Tee, zum Beispiel Ingwertee oder Rosmarin. Und wie wir alle wissen, heizen natürlich auch scharfe Speisen ein: einfach mal ein bisschen stärker mit Pfeffer oder Chili würzen – das hat nebenbei auch noch eine leichte aphrodisierende Wirkung … Und alle, die sich allein ins Bett kuscheln müssen, haben die kuschelige Wärmflasche oder das Kirschkernkissen sicher immer griffbereit.


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