Es muss nicht immer das Spiel des aktuellen Jahres sein. Ein Blick zurück offenbart auch so manche Perle. Spiel des Jahres 2009 wurde zum Beispiel Dominion – und für alle Freunde von Taktik- und Strategiespielen ist Dominion immer noch mehr als einen Blick wert. Wer dann auch noch was für Kartenspiele übrig hat, ist bei Dominion definitiv an der richtigen Stelle.
Das Schöne an Dominion ist der relativ einfache Schwierigkeitsgrad, nach einem Probespiel sollte man die Regeln eigentlich drauf haben. Dominion ist quasi ein Karten-Sammelspiel, bei dem jeder Spieler sich einen Kartensatz anlegt und dann hofft, seinen Konkurrenten damit zu besiegen. Dominion besteht aus 500 Spielkarten, dadurch dass man pro Spiel aber nur ein Startdeck mit zehn Karten bekommt, ist Abwechslung garantiert, jedes Spiel sieht anders aus und verlangt eine andere Strategie, um sein eigenes Dominion, sein Herrschaftsgebiet, aufzubauen.
Oft gilt bei Gesellschaftspielen ja die Devise: Je mehr Mitspieler, desto mehr Spaß – Dominion macht aber schon zu zweit einen Heidenspaß. Ein kleines Manko ist vielleicht der geringe Anteil an Interaktion mit seinen Mitspielern, ansonsten ist Dominion ein gelungenes Beispiel für ein Taktikspiel mit einem Schuss Glück und viel Langzeitspaß. Für den sorgen auch die Erweiterungen, die bis jetzt erschienen sind: Dominion: Die Intrige kann entweder als eigenes Spiel gezockt oder mit dem Basisspiel kombiniert werden. Dominion: Seaside kann nur mit dem Hauptspiel oder mit Die Intrige gespielt werden. Genauso ist es auch bei Dominion: Die Alchimisten. Fakt ist: Wer einmal in die Welt von Dominion eingetaucht ist, kann sich für sehr lange Zeit darin tummeln.
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