Dirndl: Ein Muss für’s Oktoberfest 2010

Vor zehn Jahren war das Dirndl auf der Wiesn noch eine Seltenheit. Zum 200. Geburtstag des Oktoberfests kann „Frau“ sich auf der Wiesn fast nicht mehr ohne Dirndl blicken lassen. Ein Dirndl wie es heutzutage getragen wird, darf nicht mit der traditionellen Tracht verwechselt werden. Während ein Dirndl vor allem die sekundären Geschlechtsmerkmale und die dazugehörigen Dirndl-Unterwäsche betont, weist eine züchtige Volkstracht bestimmte regionale Merkmale auf. Das heutige Dirndl ähnelt am ehesten noch der Sennerin-Bekleidung, die im Sommer alleine auf der Alm arbeitete und deshalb sich auch freizügig anziehen durfte.

Bei den aktuellen Dirndl-Trends kann „Frau“ eigentlich kaum etwas falsch machen. Entweder sie will auffallen und trägt ein Dirndl mit tiefem Ausschnitt in knalligen Farben wie Orange, Türkis oder Pink. Wer hingegen nicht ganz so auffällig mag, kann auch ein Dirndl in Dunkelrot, Flieder oder Braun nehmen. Wichtige Information für alle Neu-Dirndl-Trägerinnen: In der Art wie die Schleife an der Schürze gebunden ist, teilt ihr Euren Beziehungsstatus mit. Bindet ihr die Schleife links, so zeigt ihr quasi eure Jungfräulichkeit und signalisiert, dass ihr noch zu haben seid. Bindet ihr die Schleife rechts, bedeutet dies, dass ihr schon vergeben seid. Wer nur kurz mal auf der Wiesn vorbeischauen möchte und sich aufgrund der hohen Bier-Preise, eine Maß kostet im Durschnitt 8,60 Euro, kann sich auch ein Dirndl ausleihen. Günstig gibt es Dirndl auch bei decido ab 59 Euro und dazu passend für den Mann Lederhosen bereits ab  39 Euro.


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