Lange wurde spekuliert. Was wird es sein, das der Messias Steve Jobs seinen Apple-Jüngern verkünden wird: Ist es ein iSlate? Ein Tablet-PC? Ein Wunder? Ein Zonk? Dann war es letzten Mittwoch endlich soweit: Steve Jobs zeigte seiner Gemeinde die neueste Apple-Reliquie: Es ist ein iPad! Und es ward also. Und Jobs sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut!
So Spaß beiseite. So viel Hype und Berichterstattung um ein neues Apple-Produkt gab es selten. Doch was ist das iPad? Was kann das iPad und vor allem wer braucht das iPad? Laut Steve Jobs ist das iPad ein “wirklich magisches und revolutionäres Produkt” etwas zwischen einem Laptop-Computer und einem Internet-Handy. Für Leute eben die kein iPhone brauchen oder ein MacBook oder eben beides brauchen nämlich ein iPad. Das iPad soll Lesegerät für E-Books und Zeitungen sein und Abspiel-Scheibe für Videos, Fotos, Musik und Spiele. Anders als das Kindle oder Tablets verfügt das iPad über einen hochauflösenden großen Bildschirm mit Touchscreen. Dabei wiegt das iPad nur 500 g.
Füllen sollen iPad-Nutzer ihr Gerät aus dem iTunes Store. So laufen alle iPhone-Apps auch auf dem iPad. Erste Zeitungen gehen bereits eine Kooperatioon mit Apple ein, um ihre Inhalte für das iPad optimiert bereitzustellen. Erste Kommentatoren verkünden bereits ein neues Zeitalter des „digitalen Imperialismus“, in der Apple (Dank dem iPad) eine entscheidende Rolle spielt. Nach dem Hype gibt es aber auch erste Kritik am iPad: Dem iPad fehle eine Kamera oder einen Speicherkarten-Slot. Das iPad sei ein reines Gerät zum konsumieren.
Aber liebe Kritiker! Ihr habt es immer noch nicht verstanden! Es ist ja kein Notebook und kein Smartphone – sondern eben ein iPad. Und auch wenn das neue Apple-Wunderding 1000 Dollar kostet – solange ein Apfel drauf ist, werden das iPad genügend Leute kaufen. Halleluja und es ward gut!