Ok, ich geb’s ja zu: In der heutigen Zeit erscheint es unglaublich altmodisch, noch irgendwelche Brett- oder Kartenspiele in der Realität und nicht am Computer zu spielen. Die meisten bewegen sich doch in virtuellen Welten, zocken Poker oder Schach mit unbekannten Partnern in Argentinien oder Aserbeidschan. Ich will mich ja gar nicht davon ausnehmen, ich zocke schließlich leidenschaftlich gerne Videospiele. Aber jetzt mal ehrlich: Was fühlt sich besser an – eine Mouse oder ein paar Spielkarten in der Hand? Für mich ganz klar das letztere, so gern ich mich auch von der schönen, neuen Welt vereinnahmen lasse. Es hat doch schon etwas, wenn man beim Monopoly das dritte Hotel (oder beim Spongebob Monopoly die dritte Krosse Krabbe) auf seine Straße stellt und die entsetzten Gesichter der Mitspieler mit viel Schadenfreude zur Kenntnis nehmen kann. Oder wenn man zum zehnten Mal den armen Mitspieler beim “Mensch ärgere Dich nicht” kurz vor dem Ziel raushaut! Herrlich! Das ist ein ganz anderer Kick, als wenn ein Online-Mitspieler mit einem emoticon seinen Unwillen zum Ausdruck bringt.
Was mich jetzt interessieren würde: Hat bei euch das Offline-Spielen mit „altmodischen“ Brett- oder Kartenspielen abgenommen? Oder ist das für euch eine gute Alternative zur Online-Spiele-Welt? Teilt uns doch eure Erfahrungen mit.