Archiv für die Kategorie ‘Besser lesen’
Weltweit war Alice im Wunderland unglaublich erfolgreich im Kino: über 1 Milliarde Dollar Einspielergebnis spricht für sich – damit ist Alice im Wunderland der fünfterfolgreichste Film aller Zeiten. Der Erfolg dieser Klassiker-Neuverfilmung lag wohl im Zusammenwirken von zwei Filmgiganten: Disney und Tim Burton. mehr
Montag, 19. Juli 2010
Tags:Alice im Wunderland, Blu-ray, Buch, DVD, Kino
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Was soll man viele Worte verlieren über Stephenie Meyers unspektakuläre Vampirserie „Biss“: Eigentlich können sich nur pubertierende Mädchen für die Biss-Reihe interessieren, denn die überkommenen Moralvorstellungen und das frauenfeindliche Weltbild sind doch für Erwachsene mit gesundem Menschenverstand kaum auszuhalten. mehr
Dienstag, 13. Juli 2010
Tags:Biss zum Abendrot, Buch, DVD, Film, Kino
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Endlich ist die Verfilmung von Stieg Larssons Millenium-Trilogie komplett: Mit Vergebung, das gerade bei uns im Kino läuft, finden die aufregenden Ereignisse rund um Journalist Mikael Blomquist und der mysteriösen Lisbeth Salander ihr vorläufiges Ende. Obwohl der Film zweieinhalb Stunden dauert, wurde wieder viel aus dem Original-Roman gestrichen. Ist ja klar, denn Vergebung ist fast 900 Seiten stark – hier musste extrem gekürzt werden, um auf eine akzeptable Filmlänge zu kommen. mehr
Montag, 14. Juni 2010
Tags:Buch, Film, Millenium-Trilogie, Stieg Larsson, Thriller, Vergebung
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Normalerweise ist es so, dass ein erfolgreicher Kinofilm ein mehr (oder meistens weniger) erfolgreiches Videospiel nach sich zieht. Bei Prince of Persia: Der Sand der Zeit ist es aber genau anders herum.
Videospielverfilmungen haben allerdings auch meist einen etwas faden Beigeschmack (man denke nur an die unseligen Uwe Boll-Verfilmungen wie Alone in the Dark, die mit zu dem schlechtesten Filmen aller Zeiten gehören). Bei Prince of Persia: Der Sand der Zeit stimmen aber zumindest die Rahmenbedingungen. mehr
Donnerstag, 20. Mai 2010
Tags:Film, Kino, Prince of Persia, Prince of Persia: Der Sand der Zeit, Videospiele
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So ein kleiner Vulkan mit so einer großen Wirkung: Der vergleichsweise “kleine” Vulkan mit dem wohlklingenden und leicht auszusprechenden Namen Eyjafjallajökull hat heute in Europa für Chaos auf den Flughäfen gesorgt und sogar gewagt, den Geburtstag von Dänemarks Königin Margrethe zu stören! Die Eruption des Vulkans wirbelte eine gigantische Staubwolke in die Luft. Zehntausende Urlauber und Geschäftsreisende mussten deshalb am Boden bleiben. Für alle die dank des Vulkans Eyjafjallajökull zu Hause bleiben mussten, haben wir folgend ein paar Vulkan-Shopping-Tipps, damit das Warten auf den nächsten Flug nicht so lange dauert.
Wer möglichst schnell wissen möchte, wie so ein Vulkan eigentlich funktioniert, empfehlen wir ein gutes Bilderbuch zum Thema Vulkan. Wer etwas länger auf seinen nächsten Flug warten muss und experimentierfreudiger ist, dem empfehlen wir einen Vulkan-Modellbaukasten. Erst wer selbst einen Vulkan-Ausbruch hautnah im Wohnzimmer erlebt hat, kann beim Thema Eyjafjallajökull mitreden! Eure Mutti und eure Nachbarn werden sich freuen! Wer es lieber entspannter mag, sollte sich einen USB Vulkan zulegen. Einfach am PC oder Laptop anschließen und direkt das naturwunder Vaulkanausbrüche sicher genießen. Für alle Katastrophen-Film-Liebhaber haben wir am Ende noch einen Filmtipp: Volcano – Hölle auf Erden - eine wahre Perle der Filmgeschichte mit bekannten Schauspielern wie Antonella Elia oder Philip Dunbar. Volcano ist ein erstklassiger Katastophenfilm – Handlung und Dialog sind natürlich Nebensache! Zu Recht wurde Volcano für die goldene Himbeere nominiert.
Und jetzt zum Schluß ein Zungenbrecher! Bitte laut und schnell vorlesen:
Eyjafjallajökull spuckt, schmutzigen Eyjafjallajökull-Staub – schmutzigen Eyjafjallajökull-Staub spuckt Eyjafjallajökull!
Freitag, 16. April 2010
Tags:Eyjafjallajökull, Film, Kinder, Volcano, Vulkan
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Was wurde uns nicht alles bei der Präsentation des iPads prophezeit! Das iPad sollte eine neue Medien-Ära einläuten, das endgültige Ende für Papier-Buch und Papier-Zeitung bedeuten. Ein neues Zeitalter des digitalen iPad/Apfel-Imperialismus anbrechen! Das Bohai am ersten Verkaufstag war groß: Mit ca. 300.000 verkauften iPads übertrumpfte Apple den Verkaufsrekord des iPhones. Die Nachfrage in den USA nach dem iPad soll sogar so groß sein, dass der Verkaufsstart in Europa verschoben wurde.
Aber diese große iPad-Nachfrage war zu erwarten, da die Zahl der Apfel-Jünger stetig ansteigt. Apple-Jünger würden auch eine Katze im Sack kaufen, wenn man einen Apfel dranhängt. Nach kurzer Zeit waren erste Videos im Internet, in denen das iPad bejubelt, zerschlagen und sogar gemixt wurde. Überall twitterte, bloggte und testete man iPad. Selbst ein deutscher Hersteller versuchte auf den Hype mit dem WePad aufzuspringen, blamierte sich aber bei der eigenen Präsentation.
Vor ein paar Tagen durfte ich das iPad auch für einen kurzen Moment in den Händen halten. Natürlich ist das iPad ein sehr schickes, leicht zu bedienendes Teil, aber nach meinem Geschmack etwas zu groß und zu schwer, um wirklich überall hin mitgenommen zu werden. In ersten Tests schnitt das iPad gut ab, erfüllte aber lange nicht die Erwartungen. Statt ein Mobiles-Alles-Abspiel-Super-Tablet ist das iPad nur ein sehr gutes Media-und Surf-Tablet für Zuhause. Das iPad unterstützt kein Flash und spielt somit viele Internet-Videos nicht ab. Auch soll das iPad sehr hitze-empfindlich sein und sich bei ca. 30 Grad für eine Stunde verabschieden. Schnelle Hilfe bietet dann nur ein Gefrierfach. Trotzdem kann man mit dem iPad viel Spaß haben, wenn man bereit ist, viel Geld für Inhalte aus dem iTunes-Store auszugeben.
Und was ist mit der viel erwarteten Medienrevolution? Die scheint noch auszubleiben. Statt als Zeitungs- und Bücherersatz und ultimative Media-Abspiel-Platte für überall wird das iPad vor allem als Surf-, Spiel- und Video-Station auf der Couch verwendet. Das zeigen die ersten Zahlen von App-Downloads aus dem iStore. Das Ende für die nicht-digitale Zeitung und Buch wird also noch verschoben. Das iPad wird trotzdem ein Erfolg werden. Dafür ist der iPad-Hype- und Neid-Faktor einfach zu groß.
Freitag, 16. April 2010
Tags:Apple, Apple-Jünger, Hype, iPad, iPhone
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Nein, das ist kein Aprilscherz: Am 1.April startet das zweite Abenteuer der magischen Nanny in den Kinos. Die Filme um Nanny McPhee basieren auf einer Romanvorlage: Christianna Brand, eine englische Schriftstellerin, die 1988 im Alter von 81 Jahren starb, schrieb die Geschichten um die zauberhafte Nanny. Bekannt geworden ist Christianna Brand aber auch durch ihre vielen Kriminalromane.
Im Jahr 2005 wurde Eine zauberhafte Nanny verfilmt, mit Emma Thompson als Nanny Matilda. Eine zauberhafte Nanny wurde ein achtbarer Erfolg, was nicht zuletzt an Emma Thompson und ihrer Hingabe an die Rolle lag: Immerhin ist die attraktive Engländerin im Film kaum zu erkennen, die Maskenbildner leisteten ganze Arbeit. Auch schrieb Thompson die Drehbücher zu beiden Nanny-Filmen.
Nachdem die zauberhafte Nanny im ersten Film also die sieben störrischen Kinder des Witwers Cedric mit ihren magischen Fähigkeiten und etlichen Regeln auf Trab gebracht hat, wird sie nun im zweiten Teil – „Eine zauberhafte Nanny – Knall auf Fall in ein neues Abenteuer“ betitelt – während des zweiten Weltkriegs erneut zum Einsatz kommen. Auf einem Bauernhof hilft die zauberhafte Nanny einer zweifachen Mutter, deren Mann im Krieg ist, sich gegen den fiesen Schwager durchzusetzen, der den Hof gerne verkaufen möchte. Dabei sind natürlich auch im zweiten Teil von Eine zauberhafte Nanny die Kinder von elementarer Bedeutung. Die müssen sich nämlich mit zwei Cousins, die aus der Stadt auf die Farm evakuiert worden sind, herumschlagen. Naja, die Chancen stehen gut, dass die zauberhafte Nanny auch diesen „Fall“ wieder lösen wird. Für Kinder und Freunde von märchenhaften Geschichten (mit viel Special Effects) ist auch der zweite Teil von Eine zauberhafte Nanny eine sichere Bank. Action-Liebhaber sollten ihn aber eher meiden!
Dienstag, 30. März 2010
Tags:Blu-ray, Buch, Eine zauberhafte Nanny, Film, Kinder, Kino, Lesen
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Mit dem Begriff „Fantasy“ verbindet man solche Sachen wie Herr der Ringe, Harry Potter oder Narnia. Der Sternwanderer passt auf den ersten Blick auch in diese Kategorie – bei näherer Betrachtung ist Der Sternwanderer aber eher ein Märchen im ganz altmodischen Sinn.
Die literarische Vorlage von Der Sternwanderer stammt von Neil Gaiman, einem der profiliertesten Comic- und Fantasy-Autoren der heutigen Zeit. Das Buch „Der Sternwanderer“ gibt’s in zwei Ausführungen: Einmal als „normaler“ Roman und dann noch als illustrierte Ausgabe mit Zeichnungen von Charles Vess, einem sehr bekannten amerikanischen Comiczeichner. Diese Ausgabe von Der Sternwanderer ist der normalen Buchversion auf jeden Fall vorzuziehen, denn durch die märchenhaften Zeichnungen von Vess gewinnt die Geschichte ungemein. Bei der Verfilmung von Der Sternwanderer gelang dann der seltene Fall, dass der Film dem Buch in nichts nachsteht: Die märchenhafte Atmosphäre fesselt einen von Beginn an.
Worum geht’s also bei Der Sternwanderer? Im Dorf Wall im viktorianischen England trennt eine Mauer die Menschenwelt von der der Elfen. Der junge Tristan macht sich aus dem Dorf auf in die Anderswelt und sucht dort eine Sternschnuppe, die sich dann aber als junges Mädchen entpuppt. Viele Abenteuer müssen in Der Sternwanderer bestanden werden bis zum unvermeidlichen Happy-End (ist ja schließlich ein Märchen!).
Hexen, verzauberte Wesen, Geister, Piraten – Der Sternwanderer ist ein Füllhorn an magischen und auch witzigen Kreaturen. Vor allem der Witz unterscheidet Der Sternwanderer von anderen Filmen dieses Genres. Tolle Schauspieler wie Michelle Pfeiffer (als gruslige Hexe) oder Robert de Niro (als Pirat in Frauenkleidern) sorgen mit ihren erstklassigen Performances für einige Aha-Erlebnisse. Und Nachwuchsstars wie Clare Danes oder Charlie Cox überzeugen mit ihrem naiven Charme. Darüber hinaus besitzt die Blu-ray Version von Der Sternwanderer ein klasse Bild, das den Betrachter noch tiefer in die märchenhafte Handlung hineinzieht. Zusammen mit den üblichen Extras wie geschnittenen und verpatzten und Making-ofs kann die Blu-ray von Der Sternwanderer nur uneingeschränkt jedem Märchenfreund empfohlen werden.
Montag, 22. März 2010
Tags:Blu-ray, Buch, Der Sternwanderer, Film, Kino
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Nachdem ich vor kurzem schon über die erfolgreiche “Wächter“ Buch- und Filmreihe aus Russland gesprochen habe, kommt jetzt was über ein russisches Action-Spiel für den PC und die Xbox 360: Metro 2033 heißt das Teil. Und sapperlot: Auch Metro 2033 beruht auf einem Buch eines russischen Schriftstellers. Dmitry Glukhovsky heißt der junge Mann (Jahrgang 1979) und seine Bücher Metro 2033 (auf dem das Spiel beruht) und Metro 2034 sind in Russland ein Riesenerfolg gewesen. Auch bei uns waren die Endzeit-Sci-Fi Romane ein Überraschungshit.
Die Story spielt im Moskau des Jahres 2033 (wer hätte das gedacht), ein schrecklicher Krieg hat die ganze Welt überzogen. In Moskau treiben sich Mutanten und anderes unangenehmes Pack herum. Die wenigen überlebenden Menschen haben sich in die Metro zurückgezogen und versuchen im U-Bahn-Netz ihr Überleben zu sichern. Das Leben in der Metro ist natürlich nicht so einfach, und die Schilderung der Versuche, in der postapokalyptischen Welt über die Runden zu kommen, macht den Reiz von Metro 2033 aus.
Und aus diesem Schmöker (Metro 2033 hat immerhin fast 800 Seiten) hat eine ukrainische Spieleschmiede nun einen Ego-Shooter gebastelt. Wilde Schießereien in den Metro-Schächten, Ausflüge in die zerstörte Oberwelt, monströse Kreaturen, die besiegt werden wollen – Metro 2033 ist gelungenes Futter für Ego-Shooter-Fans mit Hang zu Sci-Fi- und Fantasy-Szenarien. Bis jetzt war Russland im Bereich Computerspiele eher für Tetris bekannt: Metro 2033 ist der Beweis, dass aus Osteuropa auch massenkompatible und perfekt gestylte Actionspiele kommen können. Ob Metro 2033 allerdings auch so erfolgreich wie Tetris werden wird, steht auf einem anderen Blatt.
Sonntag, 21. März 2010
Tags:Buch, Ego-Shooter, Lesen, Metro 2033, PC-Spiele, Videospiele
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1865 wurde Alice im Wunderland zuerst veröffentlicht: Der Autor Lewis Carroll schuf mit diesem Buch einen Klassiker des Kinderbuch-Genres, der aber auch von Erwachsenen gerne gelesen wurde und wird. Die surrealen Abenteuer von Alice im Wunderland sind ja auch wunderbar abgedreht und strotzen nur so vor ausgeflippten Charakteren: Sei es der idiotische Hutmacher, die fast unsichtbare Grinsekatze oder die verrückte Königin. In der Fortsetzung Alice hinter den Spiegeln kamen dann noch lustigere Gesellen wie Humpty Dumpty, Tweedledee und Tweedledum oder der Jabberwocky dazu.
Alice im Wunderland wurde das erste Mal bereits 1903 verfilmt, es folgten zahllose (mehr oder weniger erfolgreiche) Versuche, den absurden Humor des Buchs umzusetzen. Mit am erfolgreichsten war die Disney-Version von Alice im Wunderland, die im Moment aber nicht erhältlich ist und erst demnächst wieder neu aufgelegt wird. Grund für die Neuauflage wird unter anderem die neue Version von Alice im Wunderland von Disney sein: Tim Burton, der große Regisseur des Absurden (Edward mit den Scherenhänden oder Sweeney Todd gehören zu seinen bekanntesten Werken) nahm sich des Klassikers an und verfilmte ihn in seiner unnachahmlichen Art. Natürlich ist wieder sein Lieblingsschauspieler Johnny Depp dabei, auch seine Lebensgefährtin Helena Bonham-Carter spielt mit.
Burtons Version von Alice im Wunderland ist eher eine Fortsetzung der Originalgeschichte: Über 10 Jahre nachdem sie das Wunderland das erste Mal besucht hat, kommt Alice wieder dorthin (eigentlich heißt der Ort „Unterland“, das hat Alice als kleines Mädchen falsch verstanden) und erlebt wieder eine Menge Abenteuer mit den wahnwitzigen Bewohnern des Wunderlands. Burton erschafft eine fantastische Welt, die besonders durch den Einsatz der 3D-Technik noch lebendiger wirkt. Auch Erwachsene mit Fantasy-Flair werden die neue Version von Alice im Wunderland lieben – die Kinder sowieso!
Mittwoch, 03. März 2010
Tags:Alice im Wunderland, Buch, Kino, Lewis Carroll, Tim Burton
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