Sicherheit im Straßenverkehr ist wichtig und schützt unsere Gesundheit. Vor allem die schwächsten Verkehrsteilnehmer, die Kinder, sind tagtäglich vielen Gefahren ausgeliefert. Auch dann, wenn sie als Beifahrer in einem Auto sitzen. Dabei können wir aber Vorsorge tragen, indem wir die Kinder optimal in unseren PKWs unterbringen.
Seit acht Jahren sind in Deutschland Kinderrückhaltsysteme gesetzlich vorgeschrieben. Dennoch haben Untersuchungen gezeigt, dass rund ein Drittel der deutschen Kinder beim Autofahren nicht ordnungsgemäß angeschnallt ist. Dabei ist es für alle Kinder, die jünger als zwölf Jahre sind, Pflicht, beim Autofahren angeschnallt zu sein. Ein Kinder Autositz muss nach der Europäischen Prüfnorm geprüft und genehmigt sein. Eltern, die einen Autositz für ihre Jungen oder Mädchen kaufen wollen, können so einen Kinder Autositz am Prüfzeichen, das in oranger Farbe angebracht ist, erkennen. Kinder Autositze sind in fünf verschiedene Gewichtsklassen unterteilt, weil die Kinder mit zunehmendem Alter größer und schwerer werden.
Die verschiedenen Gewichtsklassen geben an, für welches Körpergewicht der Autositz geeignet ist. Die Gruppe 0 ist für Babys bis zu 10 Kilo geeignet, die Gruppe 0+ von der Geburt bis 13 Kilo, die Gruppe I von 9 bis 13 Kilo, die Gruppe II von 15 bis 25 Kilo, die Gruppe III von 22 bis 36 Kilo. Diese Klassifizierung ist die Norm, dennoch sollten Eltern beim Kauf eines Kindersitzes ihr Kind mitnehmen und direkt vor Ort testen, ob das Kind tatsächlich in den Kindersitz passt. Da Kinder gerne „Spuren“ im Autositz hinterlassen, kann gleich auch ein Kindersitzbezug dazu gekauft werden. Hochwertige Sitzbezüge gibt es im Fachhandel auch für Kleintiere wie Hunde und Katzen, die im Auto transportiert werden. Ein Kindersitzbezug schützt die Autositze und ist leicht zu reinigen.
Foto: © Albrecht E. Arnold / PIXELIO
Ähnliche Artikel: