Alan Wake auf Xbox 360: Gruseln in Höchstform

Alan Wake, ein erfolgreicher Schriftsteller, leidet unter einer Schreibblockade. Zusammen mit seiner Frau macht er sich auf ins idyllische Städtchen Bright Falls im Nordwesten der USA, um der Blockade ein Schnippchen zu schlagen. Doch die Idylle trügt: Alan Wakes Frau verschwindet, der Schriftsteller selber sieht sich mit seltsamen Schattenwesen konfrontiert und irgendwie erlebt Alan Wake eine seiner eigenen Horror-Geschichten – allerdings hat er diese aber noch gar nicht geschrieben.

Damit beginnt ein Meilenstein in der Geschichte der Grusel-Spiele: Alan Wake verbindet das Beste aus Silent Hill und Resident Evil und vermeidet die Fehler der letzten Alone in the Dark-Episode. Bei Alan Wake spielt aber wie in Alone in the Dark das Licht bzw. die Schatten eine große Rolle. Die Schattenwesen müssen erst mit Licht (aus den verschiedensten Quellen) geschwächt werden, ansonsten kann Alan Wake noch so viel auf die Kreaturen ballern – die bleiben davon recht unbeeindruckt. So ist der Spieler also immer auf der Suche nach Taschenlampen, Batterien oder (rar aber effektiv) Leuchtpistolen. Für Freunde von Twin Peaks oder Lost ist Alan Wake das richtige Konsolenfutter – Spannung und mysteriöse Überraschungen lassen dem Spieler keine Atempause. Durch die episodische Struktur (komplett mit „Was bisher geschah“ am Anfang und Cliffhanger am Schluss) bleibt der Spieler ans Pad gefesselt und will wissen, wie es mit Alan Wake weitergeht. Die Action steht ganz klar im Vordergrund, Rätsel werden nur ab und zu mal eingestreut. Die Grafik ist hervorragend, man merkt dem Spiel auch hier wie beim Storyboard die mehrjährige Entwicklungszeit positiv an. Charaktermodelle und Hintergrundgrafik sind State of the Art, die Atmosphäre exzellent gruslig – kurz: mit Alan Wake steht ein echter Knaller in den Startlöchern. Alan Wake erscheint nur für die Xbox 360 – auch in einer Limited Edition mit allerlei Krimskrams an Bord.


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